Hausaufgabenkonzept


Hausaufgabenkonzept

 

Die Bedeutung des Lesens nicht nur für den schulischen Erfolg stellen wir an der Overberger Schule seit langem in den Mittelpunkt unserer Arbeit. Wir legen großen Wert auf die Entwicklung der Lesefertigkeiten und -fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler sowie auf die Ausbildung einer genießenden und interessengeleiteten Lesehaltung.

 

Ziel:

Die Schülerinnen und Schüler sollen über Lesefähigkeiten und Leseerfahrungen verfügen, Texte erschließen und Lesestrategien nutzen können. Sie sollen befähigt werden, mit Texten und Medien angemessen umgehen zu können.

 

Grundsätze:

Lesekompetenz ist ein typisches Beispiel für eine im fächerübergreifenden Unterricht zu erwerbende Kompetenz, die sich über die gesamte Grundschulzeit erstreckt. Deshalb muss in allen Jahrgangsstufen Leseförderung erfolgen:

 

In allen Klassen fächerübergreifende Leseförderung, z.B. in den Fächern

– Sachunterricht: Sachtexte, Arbeitsaufträge, Vortragskonzepte in Stichwörtern

– Mathematik: Arbeitsaufträge, Sachrechnen

– Musik, Religion, …

 

Die Schülerinnen und Schüler erwerben dabei folgende Fähigkeiten und Fertigkeiten

– Sie lesen verschiedene Textsorten (Sachtexte, Gebrauchstexte, Gedichte,…)

– Sie erfassen deren Inhalt.

– Sie beantworten Fragen zum Text.

– Sie suchen, markieren und geben Textstellen wieder.

– Sie entnehmen einem Text Informationen und wenden sie an

– Sie trainieren sinnentnehmendes Lesen, besonders auch bei Arbeitsaufträgen.

– Sie trainieren Vorlesetechniken.

– Sie sammeln und präsentieren Bücher, Plakate, Materialien.

 

Leistungsbewertung

– Regelmäßige Lesediagnostik während des Unterrichts und über Lernstandserhebungen

 

Zusätzliche Materialen zur Leseförderung

– Einsatz von Lesespielen, Freiarbeitsmaterialien, Ganzschriften, Fördermaterialien zur jeweiligen Klassenstufe

– Differenzierung und Festigung der Lesekompetenz durch den Computereinsatz (Lernwerkstatt, Antolinprogramm,

Kindersuchmaschinen.

 

Zusätzliche Angebote zur Leseförderung

– Regelmäßiger Besuch der eigenen Schulbücherei, die mit der ortsansässigen Stadtbibliothek vernetzt ist

– Leseförderung in differenzierten Kleingruppen durch Lesemütter

– Buchempfehlung und Tipps zur häuslichen Leseförderung an die Eltern (Zusammenarbeit mit Buchhandlungen, Verlagen und

Autoren)

– Projekt „Tag des Buches“(23. April) und/oder „Tag des Vorlesens“(23. November)

– Im Abstand von 4 Schuljahren mehrere Projekttage / Projektwoche zum Thema „Lesen“

– ggf. auch Lesenächte

– Teilnahme am Zeitungsprojekt ZeusKids (Klasse 4)

– Teilnahme an Wettbewerben

 

1./2. Klasse

Die Schülerinnen und Schüler lernen lesen durch kombinierte Methoden:

– Anlautverfahren (gesamtes Buchstabenspektrum als Lesehilfe von Anfang an)

– analytisch-synthetische Verfahren (lehrgangsgemäße Einführung der Buchstaben und durchgliedern von Wörtern

– integrierte Verfahren (erlernen von Ganzwörtern)

– Kontinuierlich aufbauender Leselehrgang mit einer Fibel

– Sie malen zum Text.

– Sie lesen aus Kinderbüchern vor.

– Sie erhalten ein leseförderndes Materialangebot (Abhörübungen, Lese-Malübun-gen, Leseschiffchen/-pfeile, Mini-Bücher,

kleine Ganzschriften, Paletti, LÜK).

– Sie beginnen das Lesetraining in differenzierten Gruppen mit Lesemüttern.

– Sie lernen die Schulbücherei und die Stadtbibliothek mit ihrem Angebot und Ausleihverfahren kennen.

 

3./4. Klasse

Die Schülerinnen und Schüler erweitern und vertiefen ihre Leseerfahrung und -kompetenz:

– Sie steigern Leseumfang und Komplexität.

– Sie festigen ihre Lesestrategien.

– Sie werden unterstützt in ihrem Bemühen, die Lesemotivation zu erhalten und zu stärken, z.B. durch Vorstellen neuer

und interessanter Kinderbücher (durch Lehrer oder Schüler: „Buch des Monats“), durch regelmäßigen Besuch der

Schülerbücherei, durch Klassenlektüre (Ganzschriften), durch schulinternes Vorlesen für jüngere Mitschüler, durch

Lesen mittels digitaler Medien.

– Sie tauschen sich über Leseeindrücke aus.